10 October 2006

Gran Can

...phuuu, wieder zu Hause...nach ein paar wunderschönen, spannenden und ziemlich anstrengenden Tagen zurück in Berlin.
Wir hatten uns lange darauf gefreut und haben uns trotzdem kaum getraut auf mehr zu hoffen als ein paar Zufallsgäste und artig geklatschten Höflichkeitsbeifall. Aber Pustekuchen. Unsere Gran-Canaria-Mini-Tour entpuppte sich als ein überaus großartiges Erlebniss.
Zuerst beehrten wir das Paraninfo. Nachdem unsere Gitarren und Drumsticks den Flug schadlos überstanden hatten brauchten wir nunmehr nur noch so unbedeutende Dinge wie Amps und diverse Trommeln zur Zusammenstellung eines Schlagzeugs. Die Zusammenarbeit mit den von uns endorsten Verstärkerfirmen hatte leider nicht zufriedenstellend geklappt, so das wir uns vor Ort doch noch selbst darum kümmern mussten... (Tja Mr.Marshall, ich habe gehört das Mesa/Boogie auch prima Bassamps baut ;o) ...was dank der Hilfe lokaler Musiker und einiger Ex-Frösche allerdings auch nur ein klitzekleines Problem war.
Nachdem wir alles beisammen hatten erledigten wir in gewohnter Windeseile die Klangkontrolle um uns anschließend in einer Bar um die Ecke mit ein paar Freunden und ein paar aufmunternden Getränken (ich rede natürlich vom großartigen spanischen Kaffee, wovon denn sonst???) etwas Mut zuzureden. Schließlich war es schon eine ganze Weile her das der Name Frogcircus die Canarischen Inseln in ihren Grundfesten erschütterte...
Fast schon unerwartet wurde es aber vor vollem Haus ein großartiger Gig. Statt artig geklatschtem Höflichkeitsapplaus wurde es eine super Party. Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt als mit Jorge ein "Ur-Frog" die Bühne betrat und den letzten Teil des Gig's mit uns spielte.




Suddenly it sounded huge and fat, incredible. You're really a great musician, mate. When you entered the stage the whole thing was getting right. Probably you have to move to Berlin, there's no other way, isn't it? :o)
Einigen Damen stieg der Rock'n Roll ein wenig zu Kopf und wir wurden mal wieder mit duftenden Unterhöschen und riesigen (wirklich riesigen :-o ) BH's bombardiert. Sehr nett...
Alles in allem ein gelungener Abend, nach dem wir uns nun um so mehr auf den nächsten Tag im La Calle freuten.
Nach einem sehr entspanntem Tag am Meer trafen wir uns also in diesem wirklich coolen, kleinen Club um zusammen mit Ritchie Kotzen den Abend zu gestalten. Der Laden füllte sich in Windeseile und war schließlich gepackt bis unters Dach. Dank der sprichwörtlichen Leidenschaft der Spanier rockten wir das Haus zusammen mit den Fans in Grund und Boden.
Nichts gegen die Coolness der Deutschen, aber in Sachen Rock'n Roll und Party haben die Spanier eindeutig die Nase vorn. Ein liebenswertes Völkchen allesamt.
Dem nur mit einer akustischen Gitarre angetretenen Ritchie Kotzen war offensichtlich etwas mulmig zumute nach unserem Inferno die Bühne betreten zu müssen und seine ruhigen, stimmungsvollen, wunderbaren Songs zu singen. Kein Grund zur Sorge, das Publikum feierte einfach weiter und Ritchie freute sich wie ein Schneekönig das er sogar noch eine Zugabe spielen musste. Ein wirklich netter Kerl.
Nachdem nun die Pflicht getan war hatten wir noch ein paar Tage Zeit um die Canarische Sonne und den Ozean zu genießen. Der eine oder andere von uns hatte auch noch so ein, zwei Sachen zu erledigen :o)

After all we would thank all spanish friends and fans.

(as we were walking on the beach: "...hey guy's, you are Frogcircus, aren't you? We saw you yesterday! It was so fucking great..." :o)

We'll be back soon! That's for sure.
See you there.

Love&Bass

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